Mehr als 80 Träger des sogenannten „
Alternativen Nobelpreises" werden sich vom 14. bis 19. September 2010 in Bonn versammeln, um sich und der Öffentlichkeit die Frage zu stellen: „Weiter wie gehabt?". Und auch gleich zu appellieren: „
Kurswechseln in die Zukunft!". Anlass ist das
30-jährige Bestehen des Right Livelihood Award (RLA), den Jakob von Uexküll ins Leben gerufen hat, um „zu einem Wechsel unserer Paradigmen und unseres Handelns auf allen Ebenen" aufzurufen. Vor der Bundespressekonferenz in Bonn stellte er jetzt seine Überlegungen für die Konferenz und die Ziele für die Zukunft vor, denn „weiter wie gehabt" werde zunehmend unmöglich. Das Motto der Tagung, von den Preisträgern selbst formuliert, sei „ein dringender Weckruf an alle Menschen.
An zwei Tagen stehen die Preisträger für
Gespräche und Begegnungen zur Verfügung: Am Donnerstag, 16. September, treffen sie in Bonn mit Experten aus wissenschaftlichen und politischen Institutionen zusammen. Am Freitag, 17. September, werden sie in ganz Nordrhein-Westfalen Nichtregierungsorganisationen, Schulen, Bildungsträger, Vereine, kirchliche Institutionen und Unternehmen besuchen. Auch eine Jugendkonferenz wird es geben, und junge Wissenschaftler werden am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) in Bonn die Themen der Tagung ebenfalls aufgreifen.