Quelle: Vegetarierbund Deutschland e. V.-Presseinformation
Im Auftrag des
Vegetarierbund Deutschland (VEBU) und
Greenpeace Österreich hat das
SERI - Sustainable European Research Institut das weltweit erste Life Cycle Assessment mit acht
Fleischalternativprodukten durchgeführt. Ziel der Studie war es, einen seriösen Vergleich der ökologischen Nachhaltigkeit zwischen pflanzlichen Fleischalternativen und Fleisch zu ermöglichen. Analysiert wurden die auf Soja und Weizeneiweiß basierenden Produkte Seitan und Sojagranulat auf ihre CO
2-Bilanz, ihren Flächen- und Wasserverbrauch sowie auf biotische und abiotische Ressourcen. Das Ergebnis: Seitan, Tofu und Sojagranulat schneiden in allen getesteten Bereichen um Längen besser ab als Fleisch.
„Wenn man in Deutschland lediglich Hackfleisch durch
Sojafleisch ersetzen würde, könnte so viel CO
2 vermieden werden, wie vier bis sieben Millionen Autos im Jahr verursachen“, erklärt Sebastian Zösch, Geschäftsführer des VEBU. Während für die Produktion von nur 1 kg Bio-Hackfleisch ganze 46,02 m² Fläche im Jahr verbraucht werden, sind es für Bio-Sojafleisch lediglich 0,73 m².
Der VEBU hat das vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt unterstützte Projekt „
GV-nachhaltig“ (GV = Gemeinschaftsverpflegung) entwickelt. Das Serviceportal ist exakt auf die Wünsche und Gegebenheiten in Großküchen zugeschnitten. GV-nachhaltig bietet In-House Schulungen für Gemeinschaftsgastronomen, einen umfassenden Überblick über umweltfreundliche und im Großhandel erhältliche nachhaltige Produkte sowie klimafreundliche und auf Großküchen abgestimmte Rezepte. Ein umfangreicher Klimarechner ermöglicht Gemeinschaftsgastronomen, die Klimabilanz ihrer Zutaten zu überprüfen.