Zu diesem Ergebnis kommt die EU-Kommission nach einer EU-weiten Erhebung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Hennen in den alten Legebatterien, die in Deutschland bereits Ende diesen Jahren nicht mehr erlaubt sind aber in der restlichen EU bis Ende 2012 noch betrieben werden dürfen, oder in so genannten ausgestalteten Käfigen gehalten werden. Immer noch ein
viel zu hoher Prozentsatz, wie Walter Höhne, Vorstand der
Biohennen AG betont. „Die Kleingruppenhaltung ist eine Käfighaltung, auch wenn die Eierindustrie diese Haltungsform gerne beschönigt.“ Legehennen werden in größeren Gruppen aber mit kaum mehr als einem A4-Blatt Platz pro Henne gehalten. Nach wie vor eine tierquälerische Haltung, das bestätigen auch Tierschutzverbände.
Mit 2,1 % sind die in der EU lebenden Bio-Legehennen zwar immer noch eine Minderheit, aber die
Nachfrage nach Bioeiern steigt stetig. Besonders als Frühstücksei haben sich die Eier aus Bio-Haltung bereits fest etabliert.