Salus gegen Agro-Gentechnik

Quelle: Salus-Pressemitteilung

 

Der Naturarzneimittel-Hersteller Salus bezieht Position gegen den zunehmenden Einsatz von Agro-Gentechnik. In den Unternehmensleitlinien ist der Verzicht auf Rohstoffe dieser Herkunft festgelegt.

Der geschäftsführende Inhaber Otto Greither spricht sich generell gegen die Patentierung von Pflanzen und Tieren aus: "Es gibt kein Patent auf Leben! Das Erbgut der Natur gehört allen Menschen. Eine Patentnahme von Genen ist daher nicht möglich. Die Auswirkungen wären katastrophal. Ein Leben ohne Agro-Gentechnik in Lebensmitteln muss möglich sein. Salus fordert, dass Personen und Firmen, die Gentechnik in die Umwelt einbringen, das Schadensrisiko übernehmen müssen. Es geht darum, den Verbrauchern zu zeigen, welche Einstellung und welche Menschen hinter den Unternehmen stehen, deren Produkte sie kaufen."

Salus baut auf seinen Versuchsflächen in Bruckmühl gezielt gentechnikfreien Bantam-Mais an. Dadurch entsteht Flächenschutz gegen Agro-Gentechnik, denn im Umfeld von 300 Meter darf kein gentechnisch veränderter Mais gepflanzt werden. Unterstützt wird diese Aktion von Save our Seeds, Greenpeace und den deutschen Anbauverbänden.

Salus ist auch deshalb konsequent gegen "Agro-Gentechnik", da sie die Grundlage des biologischen Anbaus zerstört. Sie richtet sich damit gegen Nachhaltigkeit und vernichtet Wahlfreiheit. Die Basis für Salus-Produkte sind nachhaltige Rohstoffwirtschaft und umweltschonende Verarbeitung. Mittlerweile stammen rund 77 % der Kräuter aus Bio-Anbau.

In diesem Zusammenhang schreibt Salus schreibt in Kürze den Salus-Journalistenpreis aus. Der Preis wird journalistische Beiträge würdigen, die sich kritisch mit dem Einsatz der "Agro-Gentechnik" befassen. Anlass für die erstmalige Ausschreibung des ist der 85. Geburtstag von Otto Greither.

01.04.2010

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